DelegationKurz vor dem Schulabschluss und dem Militärdienst unternimmt eine Klasse israelischer Oberschüler eine Reise durch Polen. Sie besuchen dort ehemalige Vernichtungslager und Holocaust-Gedenkstätten als eine Art Übergangsritual, da sie sich in der Fremde auch mit ihrer persönlichen Geschichte und Identität beschäftigen müssen. Das Drama zeigt die Schüler dabei zwischen Gruppendynamik, Betroffenheit, Zwängen und dem pubertären Bedürfnis nach Eskapismus und Liebeleien. Konflikte bleiben nicht aus, doch am Ende erweisen sich in dem mit viel Gespür für jugendliche Befindlichkeiten inszenierten Film persönliche Erkenntnisse als wichtiger als die von Lehrbeauftragten verordneten Rituale.