Nach 10 Monaten geht das Beteiligungsverfahren zur Umgestaltung des kleinen Platzes im Eigelstein zu einem Quartiersplatz mit der Präsentation des zukünftigen Gestaltungskonzepts zu Ende. Bereits in mehreren Ausgaben unseres Newsletters wurde zu den jeweils aktuellen Geschehnissen rund um den Beteiligungsprozess berichtet. Nun fand das Verfahren mit einer live-Streaming Veranstaltung, moderiert von Bezirksbürgermeister Andreas Hupke, am […]
Artikel ansehen
Zusammenfassung ansehen
Vom Parkplatz zum Quartiersplatz – das Beteiligungsverfahren zur Umgestaltung des Platzes „Am Salzmagazin“Nach 10 Monaten geht das Beteiligungsverfahren zur Umgestaltung des kleinen Platzes im Eigelstein zu einem Quartiersplatz mit der Präsentation des zukünftigen Gestaltungskonzepts zu Ende.
Bereits in mehreren Ausgaben unseres Newsletters wurde zu den jeweils aktuellen Geschehnissen rund um den Beteiligungsprozess berichtet. Nun fand das Verfahren mit einer live-Streaming Veranstaltung, moderiert von Bezirksbürgermeister Andreas Hupke, am 27.4 seinen Abschluss. Dabei wurde das Gestaltungskonzept des Platzes, als Ergebnis der vorherigen Beteiligungsphasen, vorgestellt und Fragen der Öffentlichkeit durch das zuständige Amt für Stadtentwicklung, sowie das beauftragte Planungsbüro beantwortet.
Während der ersten beiden Projektphasen, die im Juni bzw. November des letzten Jahres stattfanden, konnte die interessierte Öffentlichkeit zunächst Wünsche und Ideen für den Platz formulieren, aus denen im nächsten Schritt drei Planungsvarianten mit unterschiedlichen Gestaltungsschwerpunkten entwickelt wurden. Zu diesen wurde erneut die Meinung der Öffentlichkeit eingeholt und darauf aufbauend ein finales Gestaltungskonzept erstellt.
Das Projekt war für alle Beteiligten in mehrerlei Hinsicht ein weiteres Lehrstück:
Wie kann bürger:innennahe aufsuchende Beteiligung auch unter erschwerenden Pandemie-Bedingungen gelingen? – mit Flexibilität und den Gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten!
Ebenso hat das Verfahren gezeigt, dass die Menschen vor Ort mit ihrem Wissen über den jeweiligen Sozialraum wichtige Erkenntnisse in Planungsprozesse einbringen können, die sonst als „Blinde Flecken“ oft der Kenntnis der Planenden entziehen.
Insgesamt freut sich das Team über die große Unterstützung des Projekts aus dem Veedel und das rege Interesse, das sich in der Zuschauer:innenzahl der Streaming-Veranstaltung widerspiegelt.
Doch wie geht es weiter mit dem kleinen Platz, bis der Umbau 2023 stattfinden wird? Und welche Perspektiven ergeben sich für die Zeit danach?
Immer wieder wurde die Relevanz einer sozialen Bespielung des Platzes von den Anwohnenden betont. Das Gestaltungskonzept greift diesen Wunsch auf und beinhaltet Spielräume für eine soziale Trägerschaft in Form von Beetpatenschaften und eines Gastronomiecontainers. Zum Gelingen dieses Vorhabens braucht es jedoch zuverlässige Trägerstrukturen und den Willen der Menschen sich selbst zu engagieren.
Wir sind gespannt darauf, wie sich der Platz in den nächsten Jahren entwickeln wird!
(lk)