Die Emmaus Gemeinschaft wurde ihr Engagement für Obdachlose und Bedürftige 1994 mit dem nationalen Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. Am Beispiel der Kölner Gemeinschaft werden die Aktivitäten in diesem Beitrag vorgestellt.
Der französische Armenpriester und Gründer der Emmaus Gemeinschaft Abbe` Pierre besuchte die Gruppe in Köln und stand für ein Interview zur Verfügung.
Am 1. März 1959 organisierten junge Leute aus Köln die erste „Brockensammlung“ in Köln – Ehrenfeld, und dies gilt für Emmaus in Köln als der Beginn einer 60- jährigen Geschichte in unserer Stadt.
Diese jungen Leute hatten Abbé Pierre und einige Akteure französischer und belgischer Emmaus Gruppen in Verviers / Belgien getroffen, die mit gemeinsamer Arbeit soziale Aktionen finanzieren wollten.(Förderung von belgischen und deutschen Kindern und Jugendlichen aus sog. „sozialen Brennpunkten)
Von Anfang an, das heißt seit März 1959 hat die Emmaus Gemeinschaft stets fasziniert, dass gemeinsame Arbeit, in unserem Falle das Sammeln und Wiederverwerten von Gebrauchtgegenständen, die Grundlage ist für selbstbestimmtes Leben in Würde, und das vor allem für Menschen am Rande der Gesellschaft.
Der zweite wichtige Aspekt unserer Aktivitäten war zudem das internationale Engagement von Emmaus in Köln.
Die Emmaus – Akteure haben immer erkannt, dass auch in Köln Menschen in Armut und ohne Obdach leben müssen, die Situation in anderen Ländern der Welt allerdings ungleich härter und unmenschlicher ist als in Deutschland.
So sind im Wesentlichen neben der Stabilisierung einer Gemeinschaft von Menschen mit „Lebensunfällen“ durch gemeinsame Arbeit, die eine Selbsthilfegruppe finanziert, gerade in den letzten 30 Jahren die lokalen und internationalen Aktivitäten konsolidiert worden:
Hilfstransporte für unsere Emmaus Partner, eine mobile Suppenküche am Appellhofplatz.
Emmaus in Köln hat in den 60 Jahren seines Bestehens eine sehr wechselhafte Geschichte vorzuweisen, die nicht immer nur erfolgreich war, aber von einem Gedanken getragen wurde: denen zu helfen, die am meisten leiden.
Diese jungen Leute hatten Abbé Pierre und einige Akteure französischer und belgischer Emmaus Gruppen in Verviers / Belgien getroffen, die mit gemeinsamer Arbeit soziale Aktionen finanzieren wollten.(Förderung von belgischen und deutschen Kindern und Jugendlichen aus sog. „sozialen Brennpunkten)
Von Anfang an, das heißt seit März 1959 hat die Emmaus Gemeinschaft stets fasziniert, dass gemeinsame Arbeit, in unserem Falle das Sammeln und Wiederverwerten von Gebrauchtgegenständen, die Grundlage ist für selbstbestimmtes Leben in Würde, und das vor allem für Menschen am Rande der Gesellschaft.
Der zweite wichtige Aspekt unserer Aktivitäten war zudem das internationale Engagement von Emmaus in Köln.
Die Emmaus – Akteure haben immer erkannt, dass auch in Köln Menschen in Armut und ohne Obdach leben müssen, die Situation in anderen Ländern der Welt allerdings ungleich härter und unmenschlicher ist als in Deutschland.
So sind im Wesentlichen neben der Stabilisierung einer Gemeinschaft von Menschen mit „Lebensunfällen“ durch gemeinsame Arbeit, die eine Selbsthilfegruppe finanziert, gerade in den letzten 30 Jahren die lokalen und internationalen Aktivitäten konsolidiert worden:
Hilfstransporte für unsere Emmaus Partner, eine mobile Suppenküche am Appellhofplatz.
Emmaus in Köln hat in den 60 Jahren seines Bestehens eine sehr wechselhafte Geschichte vorzuweisen, die nicht immer nur erfolgreich war, aber von einem Gedanken getragen wurde: denen zu helfen, die am meisten leiden.


WDR 5 Erlebte Geschichten. 15.04.2022. 24:18 Min
Ein Leben in Gemeinschaft - für die meisten bleibt das ein unerfüllter Traum. Nicht so für den Kölner Willi Does. Er hat seinen Traum vom einfachen und gemeinschaftlichen Leben mit anderen irgendwann in die Tat umgesetzt. Vor vierzig Jahren ist der gebürtige Dormagener in die Emmaus-Gemeinschaft im Kölner Norden gezogen und ist seither so etwas wie der oberste Lumpensammler von Köln.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-erlebte-geschichten/audio-willi-does-ehem-leiter-emmaus-gemeinschaft-koeln-100.html