
Während der Ferien in Nordfrankreich hatten wir Gelegenheit, das neue Flüchtlingscamp in Grande Synthe / Dunkerque zu besuchen.
Es liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur dortigen Emmaus Gemeinschaft und beherbergt ca. 800 Flüchtlinge, die letztlich auf dem Weg, auf der Durchreise nach Großbritannien sind.

Diese Art der einigermaßen humanen Unterbringung von Geflüchteten in festen Behausungen ist und war in der Region sehr umstritten, der Bürgermeister der Gemeinde konnte sich allerdings mit diesem Vorhaben durchsetzen und hofft weiterhin auf eine große Akzeptanz der dortigen Bevölkerung.

Wir konnten mit einigen Geflüchteten und jungen ehrenamtlichen Begleitern aus Belgien, Holland, England und Deutschland über ihre Erfahrungen reden.

Seit einigen Jahren versenden die Emmaus Gruppen aus Krefeld, Sonsbeck und Köln mindestens einen Hilfstransport nach Emmaus Iasi, einer Großstadt im Osten Rumäniens, an der Grenze zu Moldavien.
Diese Gruppe lebt und arbeitet seit mehr als 15 Jahren vor Ort, vor allem junge Menschen bilden die Gemeinschaft.
Neben der traditionellen Arbeit mit Secondhand- Artikeln betreibt die Gruppe einen kleinen Bauernhof zu Selbstversorgung und Verkauf von Lebensmitteln.
Vom 19. bis 26. April 2015 vertrat unser Mitarbeiter Rudi Wilhelm mit vier anderen Compagnons aus Deutschland unsere Kölner Gemeinschaft.
Neben einem touristischen Programm besuchten die Gäste alle Einrichtungen und Arbeitsstätten von Emmaus Iasi.
Des weiteren fand ein Arbeitstreffen von Emmaus Europa in Iasi statt.



Diese Gruppe lebt und arbeitet seit mehr als 15 Jahren vor Ort, vor allem junge Menschen bilden die Gemeinschaft.
Neben der traditionellen Arbeit mit Secondhand- Artikeln betreibt die Gruppe einen kleinen Bauernhof zu Selbstversorgung und Verkauf von Lebensmitteln.
Vom 19. bis 26. April 2015 vertrat unser Mitarbeiter Rudi Wilhelm mit vier anderen Compagnons aus Deutschland unsere Kölner Gemeinschaft.
Neben einem touristischen Programm besuchten die Gäste alle Einrichtungen und Arbeitsstätten von Emmaus Iasi.
Des weiteren fand ein Arbeitstreffen von Emmaus Europa in Iasi statt.




Mit emmaus Köln auf große Fahrt
Am 15. Mai war es dann soweit, dass unsere lange zuvor geplante Reise in die Normandie stattfand.
Das Hauptziel dieser Fahrt war ein Besuch am Grab unseres Gründers Abbé Pierre on Esteville, wo er im letzten Jahr verstorben war im Alter von 95 Jahren. Abbé Pierre gründete im Jahr 1949 die erste emmaus-Gemeinschaft in Paris. Heute gibt es fast 400 Gruppen auf der ganzen Welt)
Mit der Reise nach Frankreich war auch der Wunsch verbunden, mit einigen der französischen Gruppen in Kontakt zu kommen.
Unser erstes Ziel war Rouen, wo wir von den Compagnons der dortigen emmaus- Gruppe herzlich aufgenommen wurden. Noch am gleichen Abend zeigten sie uns bei einem Rundgang ihre Stadt und brachten uns danach zu unserem Hotel.
Am anderen Morgen bekamen wir auch die Arbeits- und Verkaufsräume zu sehen, wo sie nach dem gleichen Motto wie wir agieren: gemeinsam leben, arbeiten und anderen helfen, die in Not sind.
Gegen Mittag fuhren wir dann mit unserem Bus durch die schöne, fruchtbare Landschaft der Normandie nach Esteville in ein früheres emmaus-Altenheim, wo auch Abbé Pierre insgesamt acht Jahre gelebt hat, wo er seine Bücher schrieb und auch noch jederzeit verfügbar war, wenn er nach Paris gerufen wurde., um den emmaus-Gremien beratend zu Seite zu stehen oder bei Neugründungen von emmaus beizuwohnen.
Den folgenden Tag verbrachten wir in der Stadt Dunkerque, die direkt am Meer liegt. Unterkunft fanden wir in einer gut geführten, gepflegten Jugendherberge. Doch besonders beeindruckend war an diesem Tag die überaus herzliche Aufnahme in der emmaus-Gemeinschaft Dunkerque. Es war einfach „umwerfend“, mit welcher Gastfreundschaft man uns dort ein reichhaltiges Essen servierte. Danach zeigten sie uns voller Freude ihre Arbeitsstätten, Verkauf- und Lagerräume, eine Reparatur- Werkstatt und vieles andere.
Den Abend verbrachten wir im Hafen bei einer Open-Air- Veranstaltung in einem Segelschiff.
Froh gestimmt und mit vielen neuen guten Eindrücken aus unserem Nachbarland Frankreich fuhren wir dann am Sonntag Morgen nach Köln zurück.
Und als bleibende Erinnerung nahmen wir die Erkenntnis mit nach Hause, dass wir alle hier wie drüben Eines gemeinsam haben und verfolgen:
Im Geiste und in der Tat nach dem Vorbild von Abbé Pierre zusammen zu leben und zu arbeiten und denen zu helfen, die in Not sind.
Christine Freund ( Mai 2008)
Am 15. Mai war es dann soweit, dass unsere lange zuvor geplante Reise in die Normandie stattfand.
Das Hauptziel dieser Fahrt war ein Besuch am Grab unseres Gründers Abbé Pierre on Esteville, wo er im letzten Jahr verstorben war im Alter von 95 Jahren. Abbé Pierre gründete im Jahr 1949 die erste emmaus-Gemeinschaft in Paris. Heute gibt es fast 400 Gruppen auf der ganzen Welt)
Mit der Reise nach Frankreich war auch der Wunsch verbunden, mit einigen der französischen Gruppen in Kontakt zu kommen.
Unser erstes Ziel war Rouen, wo wir von den Compagnons der dortigen emmaus- Gruppe herzlich aufgenommen wurden. Noch am gleichen Abend zeigten sie uns bei einem Rundgang ihre Stadt und brachten uns danach zu unserem Hotel.
Am anderen Morgen bekamen wir auch die Arbeits- und Verkaufsräume zu sehen, wo sie nach dem gleichen Motto wie wir agieren: gemeinsam leben, arbeiten und anderen helfen, die in Not sind.
Gegen Mittag fuhren wir dann mit unserem Bus durch die schöne, fruchtbare Landschaft der Normandie nach Esteville in ein früheres emmaus-Altenheim, wo auch Abbé Pierre insgesamt acht Jahre gelebt hat, wo er seine Bücher schrieb und auch noch jederzeit verfügbar war, wenn er nach Paris gerufen wurde., um den emmaus-Gremien beratend zu Seite zu stehen oder bei Neugründungen von emmaus beizuwohnen.
Den folgenden Tag verbrachten wir in der Stadt Dunkerque, die direkt am Meer liegt. Unterkunft fanden wir in einer gut geführten, gepflegten Jugendherberge. Doch besonders beeindruckend war an diesem Tag die überaus herzliche Aufnahme in der emmaus-Gemeinschaft Dunkerque. Es war einfach „umwerfend“, mit welcher Gastfreundschaft man uns dort ein reichhaltiges Essen servierte. Danach zeigten sie uns voller Freude ihre Arbeitsstätten, Verkauf- und Lagerräume, eine Reparatur- Werkstatt und vieles andere.
Den Abend verbrachten wir im Hafen bei einer Open-Air- Veranstaltung in einem Segelschiff.
Froh gestimmt und mit vielen neuen guten Eindrücken aus unserem Nachbarland Frankreich fuhren wir dann am Sonntag Morgen nach Köln zurück.
Und als bleibende Erinnerung nahmen wir die Erkenntnis mit nach Hause, dass wir alle hier wie drüben Eines gemeinsam haben und verfolgen:
Im Geiste und in der Tat nach dem Vorbild von Abbé Pierre zusammen zu leben und zu arbeiten und denen zu helfen, die in Not sind.
Christine Freund ( Mai 2008)
Die emmaus-Gruppe in Nowy Sacz / Polen besteht seit einigen Jahren und ist seit dem 22. Juni 2002 Mitgliedsgruppe bei emmaus-International. Aus diesem Anlass gab es eine kleine Feier vor Ort. Zu dieser Freier konnten auch drei Mitarbeiter von emmaus-Köln reisen.
In vier Tagen konnten wir uns die Gemeinschaft, deren Verkauf und die Umgebung anschauen. An ein bestehendes Gebäude wurde angebaut, so dass die Gemeinschaft und der Verkauf vergrößert werden konnte.
Wir von emmaus-Köln schicken dieser Gruppe regelmäßig Transporte mit Möbeln, Kleidung, Hausrat u.a., die dort wieder sortiert und zum Verkauf angeboten werden. Davon können die z.Z. ca. 25 Mitarbeiter leben, ohne auf eine Finanzierung durch den Staat o.ä. angewiesen sein zu müssen.
In vier Tagen konnten wir uns die Gemeinschaft, deren Verkauf und die Umgebung anschauen. An ein bestehendes Gebäude wurde angebaut, so dass die Gemeinschaft und der Verkauf vergrößert werden konnte.
Wir von emmaus-Köln schicken dieser Gruppe regelmäßig Transporte mit Möbeln, Kleidung, Hausrat u.a., die dort wieder sortiert und zum Verkauf angeboten werden. Davon können die z.Z. ca. 25 Mitarbeiter leben, ohne auf eine Finanzierung durch den Staat o.ä. angewiesen sein zu müssen.