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emmaus-koeln@monte-bleibt.de
Gemeinschaft / Personalsituation:
In 2023 bestand die Gruppe aus im Guffantihaus Lebenden, externen Mitarbeitenden, Praktikantinnen und langjährigen Ehrenamtlichen. In der Gemeinschaft lebten zehn Mitarbeitende, fünf aus der Ukraine Geflüchtete, regelmäßige Praktikantinnen, Gäste aus La Rochelle. Zusätzlich: sieben extern Mitarbeitende. Unterstützt wurde die Emmaus-Arbeit von ca 70 Ehrenamtlichen (Verkauf/Suppenküche).

Arbeiten / Wirtschaftliches:
Der Verkauf gerade an der Geestemünder Straße und im Laden Nippes entwickelte sich zum Ende 2023 doch recht positiv.
Geestemünder Straße 445.600,– €
Laden Nippes 29.000,– €
Café – Zuschuss Stadt Köln / Erlöse 31.000,– €
Mieten und andere Einnahmen 92.000,– € (Sendemast/NetzAgentur/Krankenkassen/ Dienstleistung Fa Glaser)
Spenden 30.200,– €
Total 627.800,– €

Abholungen/Warenabgabe: ca 15 t die Woche, wobei Emmaus möglichst im Kölner Norden Abholungen durchführen will.

Ein größerer Fokus liegt auch auf schnelleren Lieferungen, die Emmaus auch teurer abrechnet. In 2023 wurde durch die Fa Glaser im Bürohaus eine neue Heizung (Photovoltaik/Gas/Wärmepumpe) installiert. Endgültige Kosten/Endabrechnung der ausführenden Firma betrugen ca 105.000,– €. Das Bundesamt für Wirtschaft hat Anfang 2024 eine Förderung von ca 27.000,– € überwiesen. Bilderverkauf: eine Ehrenamtlerin hilft unregelmäßig bei den Bildern, vor allem bei der Preisgestaltung. Zwei bis drei weitere Personen kümmern sich sehr regelmäßig um die Wartung und Herrichtung von Fahrrädern. Beides: Bilder, Fahrräder und auch Musikinstrumente haben dazu geführt, dass die Einnahmen im Laden Baudriplatz zugenommen haben. Seit August 2023 wurden für die Mitarbeitenden Stundenzettel eingeführt, die jede/r selbstständig auszufüllen hat und die jeweils Anfang eines Monats eingesammelt und aufbewahrt werden.

Hilfstransporte/ Solidarität:
Sechs Hilfstransporte in 2023 mit jeweils circa 12 bis 15 Tonnen Gebrauchtwaren (überwiegend Möbel, Hausrat, Spielzeug und Elektroartikel nach Polen. Vor allem der Krieg in der Ukraine hat dazu geführt, dass die meisten deutschen Emmaus-Gruppen mit Materialien und bei der Beladung der LKW beteiligt waren. Eine frühere Mitarbeiterwohnung im Guffantihaus wurde renoviert und ist seit Mai 2022 von einer 5-köpfigen ukrainischen Familie bewohnt. Solidaritäts-Geldtransfers: Transportkosten ca 12.000,– €, an Emmaus Europa: 2.000,– € (Ukraine- hilfe), an Emmaus International: 1.300,– €, 2.500,– € an VCDS in Indien Kosten Suppenküche Appellhofplatz bleiben hoch und sind gestiegen auf ca 6.000,– €. Ende 2023 konnten wir als Verteiler von Lebensmitteln einen Zuschuss bei Sozialministerium NRW beantragen, der mit 2.000,– € für fünf Monate beschieden wurde. Die Zahl der Personen, die die Suppenküche aufsuchen ist seit der Pandemie auf ca 30 bis 35 Personen gesunken. Das Angebot, an Essen zu gelangen, hat im Zentrum der Stadt zugenommen. Bisher gibt es jedoch keine Überlegungen, das Projekt einzustellen, zumal die Zusammenarbeit mit dem Verein „Gesundheit für Wohnungslose“ schon seit 30 Jahren existiert und sich bewährt hat

Andere Aktivitäten:
Netzwerkarbeit:
  • Seniorennetzwerk Niehl mit regelmäßigen Treffen
  • regelmäßige Treffen des Vorstandes von „Gesundheit für Wohnungslose“ in Kooperation mit der Emmaus Suppenküche am Appellhofplatz. Willi Does ist seit Oktober 2022 Vorsitzender dieses Vereins

Anderes:
  • „Blauer Abend“ in Nippes am 2.9.2023 mit Öffnung des Ladens mit blauen Artikeln und ein wenig Musikprogramm
  • Beteiligung an „Familienflohmärkten“ auf dem Gelände der Dr. Dormagen- Guffanti- Stiftung
  • unregelmäßige Treffen der deutschen Emmaus- Gruppen. Hier ist die Ausrichtung und Orientierung nicht sehr klar.
  • Keine Teilnahme an der Regionalversammlung von Em- maus Europa, Emmaus in Köln beteiligt sich ausschließlich am Containerprogramm von Emmaus Europa und am Beitrag zur Solidarität bei Emmaus International mit einer durchschnittlichen Tageseinnahme von 1.300,– €. Mitgliedbeiträge für Emmaus International: 5.500,– € p.a. und 2.000,– € p.a. für Emmaus Europa.

Ausblick/Perspektiven/Probleme:
  • Investitionen: Bedingt durch die Pandemie, sind außer der Heizungsanlage Bücherhaus fast keine Investitionen möglich gewesen. An den Verkaufshallen an der Geestemünder Straße wurden die ersten Verschönerungsarbeiten begonnen (Verputzarbeiten / Anstrich der Außenfassade)
  • Sicherung des Wohnhauses: Kontakte in die Politik und zur Stiftung Dr. Dormagen-Guffanti, um eine weitere Option nach 2025 zu erhalten. Die ersten Treffen haben bereits stattgefunden und müssen unbedingt fortgesetzt werden. Der Vorsitzende hat auf Anraten der früheren Sozialdezernentin Kontakt aufgenommen mit den Dezernenten für Soziales und Liegenschaften und den jeweiligen Amtsleiter*innen.

Es bleibt allerdings weiterhin eine wichtige Aufgabe für Verein und Gemeinschaft, sich über das Wesen der Emmaus-Gemeinschaft permanent Gedanken zu machen in einer Zeit der individualistischen Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Die Fragen der Klimakrise werden auch Emmaus nachhaltig und einschneidend beschäftigen und diese waren auch Thema bei der Emmaus Europa Regionalversammlung im Oktober 2024. Eine entsprechende Erklärung von Emmaus Europa ist übersetzt und zur Verteilung vorgesehen, vor allem für die anstehenden Europa-Wahl im Juni 2024. Welche konkreten Antworten kann Emmaus angesichts der Vermüllung unserer Gesellschaft wirklich geben (zu hohe Kleiderberge mit schlechter Qualität / ausufernder Plastikbedarf / Wegwerfmentalität)? Die Klimaveränderung und die damit verbundenen Probleme von Mobilität, Energieversorgung und Konsumverhalten in unserem Alltag aber auch die großen Migrationsströme, die in den nächsten Jahren zu erwarten sind, ist und bleibt das größte weltweite Problem.

emmaus-koeln@monte-bleibt.de
Gemeinschaft / Personalsituation:

In 2015 lebten und arbeiteten in der Gemeinschaft durchschnittlich 13 Personen. Krankenstände und langfristige Ausfälle von z.T. langjährigen Mitarbeitern und Weggänge, führten zu Veränderungen im alltäglichen Betriebs- und Gemeinschaftsablauf. Insbesondere bezogen auf Abholungen und Lieferungen, die jedoch durch neue ehrenamtliche Mitarbeiter weiter durchgeführt werden konnten. Ohne die Mitarbeit der Ehrenamtlichen im Emmaus-Betrieb, wären die Ausfälle schwieriger auszugleichen gewesen. Alle Compagnons sind seit Januar 2015 im Bezug des Mindestlohns. Neuaufnahmen sind hierdurch nur begrenzt möglich.

Des Weiteren verabschiedete die Gemeinschaft Christine Freund, eine langjährige Mitarbeiterin, Mitbewohnerin und Freundin, die aufgrund ihrer plötzlichen schweren Erkrankung in ein Pflegeheim umziehen musste. Außerdem ging Franz Opfergelt nach 21 Jahren in der Emmaus-Gemeinschaft in Rente und verließ die Gemeinschaft. Doro Kassner lebt und arbeitet weiterhin in der Gemeinschaft, doch bezieht Erwerbsminderungsrente.

Wie auch schon im letzten Jahr besuchten Schulklassen, Firmgruppen und Praktikanten der BenedictSchool den Betrieb und die Gemeinschaft, um sich mit der täglichen Arbeit im Betrieb und am Appellhofplatz und mit dem Leben innerhalb der Gemeinschaft vertraut zu machen. Außerdem besuchten uns einige Gäste aus England, Polen und Frankreich.

Die geschaffene Vollzeitstelle von Lisa Kühn (ehemalige Auszubildende bei Emmaus) musste leider beendet werden, wodurch sich die Öffnungszeiten im „Emmaus-Lädchen“ in Nippes wieder veränderten und das Lädchen nun wieder nachmittags geöffnet ist (Montag-Freitag 16.00 Uhr – 18.30 Uhr / Samstag 10.00 Uhr – 14.00 Uhr).

Unsere Auszubildende Denise Steinberg beendete im Sommer erfolgreich ihre Ausbildung zur Verkäuferin und fand eine Stelle außerhalb der Emmaus-Gemeinschaft.

Arbeiten / Wirtschaftliches:

Dieses Jahr war es möglich die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr merklich zu steigern, doch wuchsen die Ausgaben aus verschieden Gründen wie dem Mindestlohn zum Teil mit. Die Einnahmen verteilten sich dabei überwiegend auf die 5 Hauptbereiche (Kleider, Möbel, Hausrat, Elektro und Bücher).

Die Gesamteinnahmen aus dem Verkauf in der Geestemünderstraße und dem Lädchen in Nippes beliefen sich auf ca. 441.000,-€. Die Einnahmen des Lädchens beliefen sich anteilig um ca. 20.000,-€.

Insgesamt nahm Emmaus mit Spenden (ca. 67.000,-€) und Erstattungen etc. ca. 554.000,-€ ein. Die Ausgaben schlugen mit ca. 538.000,-€ zu Buche. Rücklagen konnten des Weiteren auch gebildet werden und sind notwendig (ca. 25.000,-€).

Schmuckverkäufe gegen Ende des Jahres an 4 Samstagen: 1.198,-€.

Weitere Einnahmen durch den Verkauf von überschüssigen Kleidersäcken. Insgesamt 68,62 Tonnen Bekleidung an Bethel (Doppelte Menge wie 2014). Einnahmen steigerten sich jedoch aufgrund des heruntergesetzten Kilo-Preises nur um 1/3 auf 10.073,-€.

Außerdem: Neue Öffnungszeit im Verkauf in der Geestemünderstraße: Mittwochs, 10.00Uhr – 12.45Uhr.

Aktionen:

  • Festigung der Vereins- und Gemeinschaftsarbeit auf lokaler Ebene.
  • Weitere Teilnahme an Veranstaltungen zum Thema Migration, Integration sowie über den Umgang mit Flüchtlingen und Senioren im Stadtteil (Seniorennetzwerk Niehl, etc.).
  • Alljährliche Beteiligung der Emmaus-Gemeinschaft am Familienflohmarkt im Lachemer Weg, mit eigenem Verkaufsstand und musikalischem Mitwirken.
  • Fahrrad-Sonderverkauf im April in Sonsbeck.
  • NRW Suppenküchentreffen am 08.November.
  • Erneute Teilnahme des „Emmaus-Lädchens“ in Nippes am „Blauen Abend in Nippes“ am 5.September und im Advent.
  • Bücherprojekt „Bring Your Own Book“ in Zusammenarbeit mit Studenten der Uni Köln.
  • Teilnahme von Mitarbeitern an Workcamps in Krakau/Polen (Rudi Wilhelm) und an Sitzungen von Emmaus-Europa in den Gemeinschaften in Nowy Sacz/Polen und Lwiw/Ukraine und an der Regionalversammlung in Manchester/England (Johannes Does, Willi Does, Basti Heinen)
  • Sommerkonzert im Emmaus Möbellager am 11.September mit dem GAG-Chor „Swinging Sixties“.
  • Hilfsaktion mit Herrenschuhen in Zusammenarbeit mit unseren nordfranzösischen Emmaus-Gruppen im „Jungle von Calais“, mit mehr als 3.000 Flüchtlingen vor dem Hafen von Calais.
  • 'Netzwerk 2.Hand Für Köln – Kleidung und mehr...': Weitere Treffen zum Thema:

    Flächendeckende Versorgung und Darbietung von Abgabemöglichkeiten der Kölner Bevölkerung von SecondHand-Artikeln.
  • Schmuckverkäufe am Jahresende in der Weihnachtszeit.
  • Weihnachtsmarkt des SBK im Lachemer Weg: Konzert mit dem GAG-Chor „Swinging Sixties“ und Kaffee und Kuchen.

Emmaus-Deutschland / Hilfstransporte:

Die Arbeit der einzelnen Gruppen unter und mit einander verläuft wie schon in den letzten Jahren zufriedenstellend, wodurch gemeinsame Seminare und Treffen und ein Hilfstransport verwirklicht werden konnten sowie Sonderverkäufe und Warenaustausch.

Dieses Jahr konnten wieder 7 Hilfstransporte mit jeweils circa 18 Tonnen Gebrauchtwaren (überwiegend Kleidung, Möbel, Hausrat, Spielzeug und Elektroartikel) nach Osteuropa geschickt werden: 2x Lublin/Polen (März, Dezember), 2x Nowy Sacz/Polen (Mai, August), 1x Rzeszow/Polen (Juni), 1x Banja Luca/Bosnien (September), 1x Iaşi/Rumänien [Finanziert durch Emmaus-Krefeld (Oktober)].

Besuch der deutschen Emmaus-Gruppen in Iaşi/Rumänien mit Mitarbeitern aus Sonsbeck, Krefeld und Köln (Rudi Wilhelm) und einem dortigen Arbeitstreffen von Emmaus-Europa.

Emmaus-Europa:

Seit Jahren bietet die Emmaus Gemeinschaft in Köln die Möglichkeit, Seminare in unserem Bürohaus durchzuführen. 12-15 Teilnehmer pro Seminar aus dem europäischen Ausland tauschen sich aus und lernen die Geschichte von Emmaus, den Arbeitsansatz und die Ziele kennen. Seminartage über die Werte und Geschichte von Emmaus: 11.10.15 – 14.10.15.

Seit der Regionalversammlung von Emmaus-Europa in Manchester/England im September 2015 ist Willi Does der neue Präsident von Emmaus Europa, was einige Veränderungen für Emmaus Köln zur Folge hat: Mehr Reisen, mehr Personen die nach Köln kommen wollen, ca. 50% der Arbeitszeit sind für diese neue Arbeit wahrscheinlich erforderlich.

emmaus-koeln@monte-bleibt.de
Gemeinschaft / Personalsituation:

In 2019 bestand die Gemeinschaft aus 10-12 Compagnons und 3 Responsables. Seit Dezember ist Vlad Wiersbiecki mit Familie in der Gemeinschaft. Vlad z.Z. als Compagnon, seine Lebensgefährtin arbeitet als Kindergärtnerin außerhalb. Ein Vertrag auf ein Jahr mit Option auf Verlängerung ist für 2020 als Adjoint der Leitung vorgesehen.
Zu Anfang des Jahres 2019 wurden die Arbeits-/Ausbildungsverträge mit zwei externen Mitarbeitern beendet.

Wie auch schon im letzten Jahr besuchten Schulklassen, Praktikanten der BenedictSchool den Betrieb und die Gemeinschaft, um sich mit der täglichen Arbeit im Betrieb und am Appellhofplatz und mit dem Leben innerhalb der Gemeinschaft vertraut zu machen. Im November nahmen 2 Praktikanten/Ausbildung zum Erzieher aus Trier an unserer Arbeit teil.

Arbeiten / Wirtschaftliches: Die Gesamteinnahmen aus dem Verkauf in den drei Verkaufsstellen beliefen sich wie folgt:

Geestemünderstr.: 386.000 €

Möbel           109.000
Hausrat          50.000    
Kleider           90.000
Elektroartikel  56.000
Bücher           43.000
Weisswäsche    7.000
Spielzeug       14.500
Bilder             10.000
Fahrräder         6.500

Möbelhalle Riehl 75.000 €

Möbel             29.000
Kleider            18.000
Hausrat           12.500
Bücher              9.000
Elektroartikel     6.500

Laden Nippes 18.100 €

Weitere Einnahmen:

Verkauf von überschüssigen Kleidersäcken seit März 2019 an TEXAID: ca 50t / Einnahmen ca 3.800,- € Weitere kleinere Einnahmen durch Schrott und Papier/ Pappe. Werden mit den Container-Standgebühren verrechnet.

Spenden:

Wahrscheinlich auch bedingt durch das 60.-jährige Bestehen von Emmaus Köln wurde uns aus Anlass der „Kölner Lichter“ im Juli 2019 eine Spende von 56.000,- € zuteil. Mit anderen Spenden in Höhe von ca. 10.000,- € war es möglich, ein strukturelles Defizit von ca 30.000,- € auszugleichen und auch die Restsummen zur Finanzierung der Photovoltaik-Anlage zu begleichen.

Wareneingang:

Emmaus tätigt seine Abholungen seit Jahren konzentriert im Kölner Norden. Daher hat gerade die Warenannahme/-abgabe direkt an unseren Verkaufsstellen signifant zugenommen. Einher ging auch eine Zunahme der Menge an Restmülll.

Abholungen: ca 5 am Tag an 5 Tagen die Woche in 50 Wochen.

Aktionen/ Netzwerke:

Teilnahme am Suppenküchentreffen Anfang März. Sonderverkauf an Aprilwochenende: Salon in Lille. Sonderverkauf in Paris von Emmaus International alljährliche Beteiligung der Emmaus-Gemeinschaft am Familienflohmarkt im Lachemer Weg, mit eigenem Verkaufsstand und musikalischem Mitwirken. Teilnahme des „Emmaus-Lädchens“ in Nippes am „Blauen Abend in Nippes“ im September.

Musik und Kultur in der „Möbelhalle Riehl“

Netzwerk 2.Hand Für Köln – Kleidung und mehr...':

Weitere Treffen zum Thema: Flächendeckende Versorgung und Darbietung von Abgabemöglichkeiten der Kölner Bevölkerung von SecondHand-Artikeln. Gemeinsame Aktion mit „AK Umbruch“ / jetzt „Straßennetz“ und weiteren Einrichtungen und Vereinen zum Nikolaustag am 5.12.2018

Regelmäßige Treffen auf lokaler Ebene: Netzwerk Secondhand in Köln/ Strassennetz/ Seniorennetzwerk Niehl/Suppenküchen NRW Zum Welttag zur Bekämpfung der Armut gibt das Suppenküchennetzwerk NRW eine gemeinsame Erklärung zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit heraus.

Emmaus-Deutschland

Die Arbeit der einzelnen Gruppen unter- und miteinander verläuft wie schon in den letzten Jahren zufriedenstellend, wodurch gemeinsame Treffen sowie Sonderverkäufe verwirklicht werden konnten.

Emmaus-Sonsbeck: Durch gemeinsame Anstrengungen der Emmaus Gruppen Krefeld und Köln konnte die Situation stabilisiert werden. Willi Does ist seit 2019 Mitglied im dortigen Trägerverein

Emmaus-Stuttgart: Diese Gruppe ist seit ca 10 Jahren nicht mehr aktiv nach der Erkrankung von Uli Newerla. Es bestehen noch einige vage Kontakte. Zur Erinnerung: Die Stuttgarter Gruppe stellte Emmaus Deutschland den Betrag von 90.000,- € zur Verfügung, um die Aktivitäten der deutschen Gruppen zu stabilisieren. Beschluss von Emmaus International: Die Gruppe wird ausgeschlossen, kann aber ihren Namen weiterhin nutzen, da Mietverträge für Ex-Compagnons auf den Namen Emmaus laufen.

Hilfstransporte/ Solidarität

In 2019 konnten 7 Hilfstransporte mit jeweils circa 12-18 Tonnen Gebrauchtwaren (überwiegend Kleidung, Möbel, Hausrat, Spielzeug und Elektroartikel) nach Osteuropa geschickt werden: 2x Lublin/Polen, 2x Nowy Sacz/Polen, 3x Rzeszow/Polen (April/August). Transportkosten: ca. 11.500,- €, die aus den Einnahmen getätigt werden. Es gibt Anfragen vor allem an Kleidern aus Georgien und Elfenbeinküste.

Emmaus-Europa/ Emmaus International

Seit Jahren bietet die Emmaus Gemeinschaft in Köln die Möglichkeit, Seminare durchzuführen. 12-15 Teilnehmer pro Seminar aus dem europäischen Ausland tauschen sich aus und lernen die Geschichte von Emmaus, den Arbeitsansatz, Werte und Ziele kennen. Erfolgreiche Seminartage im „Blauen Saal“ im Lachemer Weg über die Werte und Geschichte von Emmaus.

In 2019 wurde auf allen Treffen der europäischen Gruppen festgestellt, dass es eine eindeutige neokonservative und neonationalistische Tendenz in Europa gibt, vor allem wenn man sich die Wahlen der letzten Jahre ansieht. Es steht zu befürchten, dass in allen Gesellschaften, so auch in Deutschland, die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht, dass das Realeinkommen der unteren Gesellschaftsschichten immer geringer wird, dass Arme noch mehr ausgegrenzt, ja sogar manchmal kriminalisiert werden.

Emmaus Europa versuchte weiterhin in 2019 , die Arbeitsweise einer solidarischen Ökonomie bei vielen Gelegenheiten herauszustellen und zu unterstreichen, dass eine Wirtschaft im Interesse von allen möglich und erstrebenswert bleiben muss.
Am 24. Mai : 50.- jähriges Jubiläum der Verabschiedung des „ Internationalen Universalen Manifestes“ in Bern, d.h. am gleichen Ort im Schweizer Bundeshaus. Dieses Datum ist eigentlich die Gründung von Emmaus International. Teilnahme Johannes Krautkrämer und Willi Does. Johannes Krautkrämer war im Übrigen vor 50 Jahren mit 4 anderen aus Köln Gründungsmitglied.

Ende Oktober 2019: Regionalversammlung von Emmaus Europa in San Sebastian/ Spanien mit dem Ende des Mandats von Willi Does als Präsident. Bei dieser Sitzung betont Willi Does als scheidender Präsident noch einmal, dass wir im Erbe von Abbé Pierre bleiben, und den Einsatz verstärken müssen im Interesse der Stimm- und Machtlosen. Es geht immer wieder und immer noch darum, die Grundbedürfnisse aller Menschen nach einem würdevollen Leben zu verwirklichen: Mit dem Recht auf menschenwürdiges Wohnen, Arbeiten, Ernährung, Gesundheit und Bildung.

Jubiläum September 2019/ 60 Jahre Emmaus in Köln

Da die finanzielle und personelle Situation Jubliäumsjahr einigermaßen angespannt war, konnte nur ein etwas „bescheideneres“ Fest am 14./15.September organisiert werden. Mit Hilfe vieler Ehrenamtlicher und der Unterstützung von Lino-Club entstand ein dichtes Wochenendprogramm mit Gästen aus Benin, Indien und Polen. Des Weiteren konnte die Emmaus Photovoltaik-Anlage offiziell eingeweiht werden. Olli Eischeid begrüßte u.a. Vertreter von Priogo (als ausführendes Unternehmen) und den Bezirksbürgermeister Bernd Schössler. Im Vorfeld des Jubiläums hatte Emmaus gute Presseberichte in
ZDF/RTL/Wochenspiegel/Draussenseiter/Kirchenzeitung Köln.

Zwei Plakate zum 60.-jährigen Bestehen wurden entworfen von Bernd Eischeid und Vladislas Wierzbiecki.

Ausblick/ Perspektiven/ Probleme:

Wir müssen festhalten und uns immer wieder in Erinnerung rufen, wie viele Menschen sich in dieser langen Zeit für Emmaus Köln engagiert haben, auf dem LKW gefahren sind, Kleider, Bücher und Hausrat sortiert haben, hinter den Verkaufstheken und an der Kasse gestanden haben, Essen für Bedürftige gekocht und verteilt haben. Wir müssen uns aber auch fragen, welche Perspektiven wir für die Zukunft entwickeln müssen, um in einer sich immer mehr aufspaltenden Gesellschaft in Arm und Reich, in Privilegierte und Ausgegrenzte die richtigen Antworten zu finden. Wir müssen uns fragen, ob wir die richtigen Ansätze haben zu den Fragen unserer Zeit: Klimaveränderungen und den damit verbundenen Problemen von Migration, Konsumverhalten in unserem Alltag, ( Essen und Transportmöglichkeiten). Geben wir die richtigen Antworten auf die Zukunft der nachkommenden Generationen?

Der Versuch einer Antwort: Wir sollten uns unsere vielleicht kleinen Ansätze eines bescheideneren Lebensstils, der Wiederverwertung von „Müll“ und dem Respekt vor so vielen verschiedenen Menschen in unserem Gemeinschaftsalltag mehr bewusst werden und den sog. kleinen Alltag als das sehen, was er ist: Der Versuch, eine andere Lebens- und Arbeitsform zu verwirklichen und zu zeigen.

Willi Does ( Januar 2020)

emmaus-koeln@monte-bleibt.de
Gemeinschaft / Personalsituation:

In 2014 lebten und arbeiteten in der Gemeinschaft zwischen 12-15 Personen. Krankenstände und langfristige Ausfälle von z.T. langjährigen Mitarbeitern führten zu
wirklichen Engpässen bei Abholungen und Lieferungen.
Um die verschiedenen Hilfslieferungen zu beladen, mussten wir z.B. auf Mitarbeiter
der Möbelhalle Riehl zurückgreifen.
Ohne die Mitarbeit der Ehrenamtlichen im Emmaus-Betrieb, wären die Ausfälle
kaum auszugleichen gewesen.
Des Weiteren verabschiedete die Gemeinschaft Georges Kreusch, einen langjährigen
Mitarbeiter und Mitbewohner, der aufgrund seiner schweren Erkrankung in ein Pflegeheim umziehen musste.

Mitte des Jahres beendete zudem Sascha Kramer seinen Bundesfreiwilligendienst bei
Emmaus. Weitere BewerberInnen für ebendiesen meldeten ihr Interesse bei Emmaus
und traten Schnuppertage an.
Auch in diesem Jahr besuchten Schulklassen, Firmgruppen und Praktikanten der BenedictSchool den Betrieb und die Gemeinschaft, um Einblicke in die tägliche Arbeit
im Betrieb und am Appellhofplatz und in das Leben innerhalb der Gemeinschaft zu
bekommen. Solche Besuche sind fest im Alltag von Emmaus integriert und zu einem
Bestandteil geworden.

Einige Emmaus-Leute aus England, Polen und Frankreich besuchten

ebenfalls Emmaus in Köln.

Des Weiteren erhielt Lisa Kühn (ehemalige Auszubildende bei Emmaus) eine Vollzeitstelle im „Emmaus-Lädchen“ in Nippes, wodurch sich die Öffnungszeiten veränderten und das Lädchen nun den ganzen Tag geöffnet ist (Montag-Freitag 10.00 Uhr – 18.30 Uhr / Samstag 10.00 Uhr – 14.00 Uhr). Somit ist ein neuer Arbeitsplatz geschaffen worden.

Arbeiten / Wirtschaftliches:

Die Einnahmen brachen in 2014 um ca 30.000,-€ ein. Vor allem die Einnahmen im
Möbel- und Kleiderbereich gingen stark zurück.
Die Gesamteinnahmen aus dem Verkauf in der Geestemünderstraße und dem Lädchen
in Nippes belaufen sich auf ca. 411.500,-€. Die Einnahmen des Lädchens beliefen
sich anteilig um 25.500,-€.
Insgesamt nahm Emmaus mit Spenden (82.000,-€) und Erstattungen etc. ca.
541.500,-€ ein. Die Ausgaben schlugen mit ca. 543.000,-€ zu Buche, sodass ein Defizit
von ca. 1.500,-€ erwirtschaftet wurde.
Weihnachts- und Schmuckverkäufe gegen Ende des Jahres an 4 Samstagen: 858,-€.
Weitere Einnahmen durch den Verkauf von überschüssigen Kleidersäcken. Insgesamt
30,37 Tonnen Bekleidung an Bethel. Einnahmen: 7146,-€.

Aktionen:

• Stabilisierung der Vereins- und Gemeinschaftsarbeit auf lokaler Ebene.
• Teilnahme an Veranstaltungen zum Thema Migration, Integration sowie über
den Umgang mit Flüchtlingen und Senioren im Stadtteil (Seniorennetzwerk
Niehl, etc.).
• Teilnahme von Gemeinschaftsmitgliedern an Treffen und Veranstaltungen der
„Bürgerinitiative für Wohnen und Umwelt“ (BIWU – Longerich).
• Critical Mass: monatliche Fahrrad-Demonstration in der Innenstadt / regelmäßige
Teilnahme von Mitarbeitern.
• Familienflohmarkt im Lachemer Weg mit eigenem Verkaufsstand und musikalischem
Mitwirken.
• Teilnahme am Fahrrad-Sonderverkauf zu Beginn des Jahres in Sonsbeck.
• NRW Suppenküchentreffen am 06. April in Dortmund.
• Umbau des „Emmaus-Lädchens“ in Nippes mit neuer Verkaufstheke und Umkleidekabine.
Erstmalige Teilnahme des Lädchens am „Blauen Abend in Nippes“
am 05. September.
• Teilnahme von Mitarbeitern an Workcamps in Krakau/Polen (Rudi Wilhelm)
und Vilnius/Litauen (Thomas Hufen) und an Sitzungen von Emmaus-Europa in
den Gemeinschaften in Nowy Sacz/Polen und Lwiw/Ukraine.
• Teilnahme an der 10-jährigen Jubiläumsfeier von Gubbio.
• Teilnahme an Sitzung von Emmaus-Europa in Lampedusa zur Situation von
Flüchtlingen.
• Besuch des Weihbischofs Melzer zu Gesprächen mit Mitarbeitern im Betrieb
sowie Besuch des neuen Kardinals Woelki im Lachemer Weg sowie dessen
Teilnahme an der Essensausgabe am Appellhofplatz.
• Erneute Teilnahme am „Ökorausch-Festival“: Zeigen des Films „Winter 54“ in
der Möbelhalle bei Kaffee und Waffeln.
• Aktion am Appellhofplatz zum Appell von Abbé Pierre vom 01. Februar 1954:
„Der Aufstand zur Güte“.
• Seminar- Wochenende bei Emmaus-Feniks in Holland über die Grundsätze und
Werte von Emmaus und deren Umsetzung.
• Emmaus in Köln wurde 55! Konzert in der Möbelhalle mit Rolly Brings &
Bänd Ende August. Benefizkonzert für Emmaus-Lwiw in der Ukraine (1500,-€
Spenden).
• 'Second Hand in Köln': Mehrfache Treffen zum Thema:
– Flächendeckende Versorgung der Kölner Bevölkerung mit SecondHand-Artikeln;
– Kleiderverwertung, nachdem die Stadt Köln flächendeckend Altkleider sammelt.
• Weihnachts- und Schmuckverkäufe am Jahresende.
• KölnEngagiert 2014: Die Ehrenamtlichen der Emmaus-Gemeinschaft erhalten
den Ehrenamtspreis der Stadt Köln feierlich im Alten Rathaus und auf dem
Heumarkt. Spende von 1000,-€ für die Projekte von Emmaus.

Emmaus-Deutschland / Hilfstransporte:

Die Arbeit der einzelnen Gruppen unter und mit einander war zufriedenstellend, mehrere
gemeinsame Seminare konnten verwirklicht werden sowie Sonderverkäufe und
Warenaustausch.
Dieses Jahr konnten wieder 7 Hilfstransporte mit jeweils circa 18 Tonnen Gebrauchtwaren (überwiegend Kleidung, Möbel, Hausrat, Spielzeug und Elektroartikel) nach Osteuropa geschickt werden:

2x Lublin/Polen (Februar, August), 2x Nowy Sacz/Polen
(April, November), 2x Rzeszow/Polen (Juni, Dezember), 1x Banja Luca/Bosnien
(Juli).

Ausblick / Perspektiven:

• Wo soll Emmaus in 10-15 Jahren sein? Wie sind die Optionen wenn der Nutzungsvertrag Guffantihaus 2025 ausläuft?
• Suche nach Mitarbeitern und Verantwortlichen für verschiedene Bereiche.
Wünsche der Emmaus-Gemeinschaft für 2015:
• Austausch mit anderen Emmaus-Gruppen (Polen)
• Teilnahme an Workcamps, ein Workcamp in Köln.
• Konkrete Mitarbeit in Lwiw/Ukraine.
• Weiterhin mehrere Hilfstransporte nach Osteuropa und hoffentlich bald wieder
nach Lwiw.

emmaus-koeln@monte-bleibt.de
Personalsituation

Im vergangenen Jahr lebten und arbeiteten in der Gemeinschaft rund 18-22 Personen. Auch gab es in diesem Jahr wieder einige Kurzzeit-Mitarbeiter und Praktikanten.

Krankheiten und andere Ausfälle von Mitarbeitern führten auch in 2013 dazu, dass es zu kleineren organisatorischen Problemen und zu Veränderungen von Arbeitsabläufen (Reduzierung von Abholungen und Lieferungen) kam.

Im Januar Tod und Beerdigung von Roman, Mitarbeiter und Compagnon.

Lisa Kühn beendete nach ihrem dritten Ausbildungsjahr erfolgreich ihre Ausbildung zur Kauffrau.

Im September 2013 begann Denise Steinberg als neue Auszubildende zur Verkäuferin bei der Emmaus-Gemeinschaft .

In der ersten Hälfte des Jahres beendete Niklas Büscher seinen Bundesfreiwilligendienst bei Emmaus und wurde in der zweiten Hälfte des Jahres durch Sascha Kramer abgelöst.

Wie auch schon im Vorjahr besuchten mehrere Schulklassen die Emmaus-Gemeinschaft in der Geestemünderstraße, um einen Einblick in die Arbeit und das Leben bei Emmaus zu bekommen.

Langzeitpraktika 2-3 Monate: Monique aus Paris und Caroline Rock aus Berlin.

Chantal Gast, Schülerin des Erzbischöfliches Berufskolleg organisierte ein Fest in ihrer Schule. Erlös für Emmaus .

Arbeiten / Wirtschaftliches:

Einnahmen in 2013 aus Verkauf:

Geestemünderstraße und Lädchen in Nippes: ca. 440.000,-€

Sind im Vergleich zum Vorjahr fast gleich geblieben. Die Einnahmen des Lädchens beliefen sich anteilig auf ca. 23.350,-€.

Insgesamt nahm Emmaus mit Spenden (53.000,-€)und Erstattungen etc. ca. 541.000,-€ ein.

Die Ausgaben schlugen mit ca. 523.000,-€ zu Buche, sodass ein kleines Plus von ca. 18.000,-€ erzielt werden konnte.

Sonderverkäufe mit Schmuck und Bildern Anfang 2013: ca 680,-€. Weihnachtsverkauf an vier Samstagen zusammen ca. 1.620,-€.

Durch Zusammenarbeit von Elena Dippe und Basti Heinen konnten mit zwei Auktionen bei dem großen Kölner Auktionshaus Van-Ham mehrere Bilder veräußert werden. Einnahmen: 8.173,-€

Weitere Einnahmen durch den Verkauf von überschüssigen Kleidersäcken. Insgesamt 16,6 Tonnen Bekleidung an Bethel. Einnahmen 3.650,-€

Gegen Ende des Jahres erhielt die Emmaus-Gemeinschaft in Köln eine Erbschaft mit einer Summe von knapp 133.000 €, wodurch unter anderem das Langzeitdefizit von Emmaus (16.000,- €) ausgeglichen werden konnte, zum anderen wurden Emmaus Gruppen in Polen, der Ukraine und in Indien unterstützt ( 9.500,- €)

Aktionen:

Teilnahme an Veranstaltungen zum Thema Migration, Integration sowie über Flüchtlinge und Senioren im Stadtteil (Doro Kassner, Pascale Does)

Familienflohmarkt im Lachemer Weg.

Klaaf International: Regelmäßiges Treffen im Rathaus mit Kölner Initiativen, die weltweit tätig sind

BIWU – Longerich: Monatliche Teilnahme einiger Mitarbeiter zu Problemen im Stadtteil (Verkehr, Infrastruktur, Umwelt)

Critical Mass: monatliche Fahrrad-Demonstration in der Innenstadt / regelmäßige Teilnahme von zwei Mitarbeitern (Thomas Hufen, Rolf Engels)

Teilnahme am jährlichen Fahrradsonderverkauf bei der Emmaus-Gruppe in Sonsbeck.

Möbelspende an EL-DE–Haus zur Einrichtung eines Raumes für Führungen und Seminaren. Als Dank wurde die Gemeinschaft zu einer Spezialführung eingeladen

Teilnahme am internationalen Sonderverkauf in Lille.

Fahrt nach Roubaix: Besuch einer Ausstellung zu Abbé Pierre, anlässlich seines 100. Geburtstages über sein Lebenswerk.

Umbau eines Bauwagens zu einem Café / Sonderverkaufsfläche.

Umbau Bücherhaus: Neue Regale, Vergrößerung der Verkaufsfläche um einen Raum.

Übersetzung ins Deutsche einer Emmaus-Broschüre von Emmaus-International.

Teilnahme an der Unterschriftenaktion: „Wasser ist ein Menschenrecht“.

20 Jahre Lädchen in Nippes am Baudriplatz: Vergrößerter Verkauf mit Besonderheiten, Musik, Informationen und kleiner Verpflegung.

Emmaus-Deutschland/ Hilfstransporte

Die Arbeit der Gruppen untereinander war zufriedenstellend, mehrere gemeinsame Seminare, politische Aktionen, Sonderverkäufe und Hilfstransporte waren möglich.

Teilnahme und Mithilfe bei einem Transport der Emmaus-Gemeinschaft in Sonsbeck nach Iasi/Rumänien.

Besuch zur Vereinsversammlung des Berliner Büchertischs. Die Gruppe erklärte, dass sie nicht Mitglied bei Emmaus International werden will , auch nicht eine Emmaus- Initiative sein will. Pascale und Willi Does traten aus dem Verein aus.

Sieben Hilfstransporte an polnische Emmaus – Gruppen mit jeweils rund 18 Tonnen (überwiegend Kleidung, Möbel und Hausrat, Elektroartikeln und Spielsachen).

Teilnahme von mehreren Mitarbeitern an internationalen Workcamps in Krakau/Polen, Targu Jiu/Rumänien und an Sitzungen bei Emmaus in Nowy Sacz/Polen, Krakau und Lwiw/Ukraine.

Emmaus- Europa

Teilnahme von Emmaus-Deutschland an einem Treffen europäischer Emmaus-Gruppen in Verona/Italien.

Thema: Asyl- und Arbeitsrecht, Gesundheit und Bildung, Menschenhandel und Zwangsprostitution, Formen der solidarischen Ökonomie, europäische Bürgerinitiativen, Recht auf Wasser und alternative Landwirtschaft.

Im April 2014 ist ein Treffen von Emmaus Europa in Lampedusa geplant, um auf die zum Teil skandalöse Situation von Flüchtlingen hinzuweisen.

Seit zwei Jahren ist es nicht möglich, Hilfstransporte zu unseren Partnern nach Lwiw/Ukraine zu versenden, mehrere Interventionen auch von Emmaus Europa waren bisher erfolglos. Die besonderen sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten der ukrainischen Gruppen ist permanent Thema bei unseren Europa-Treffen.

Der Aufbau neuer Emmaus-Gruppen in der Ukraine, Rumänien und Bosnien erfordert sehr viel Engagement und Geldmittel der Emmaus – Gruppen auf europäischer Ebene.

Willi Does / Ende Feb. 2014

emmaus-koeln@monte-bleibt.de
In 2012 lebten und arbeiteten in der Gemeinschaft durchschnittlich 18-20 Personen. Die Neuaufnahmen während des Jahres waren nicht immer erfolgreich, sodass sich die Gemeinschaft von einigen wieder trennen musste. Gerade im letzten Quartal haben einige die Gemeinschaft verlassen, oder mussten sie verlassen.

Langwierige Krankheitsfälle führten auch dieses Jahr wieder zu kleineren organisatorischen Problemen und zur Veränderung von Arbeitsabläufen (Reduzierung von Abholungen und Lieferungen).

Mitte des Jahres beendete Lisa Kühn ihre Ausbildung zur Verkäuferin nach zwei Jahren und verlängerte diese um ein weiteres Jahr, mit dem Ziel, den Abschluss der Kauffrau zu erlangen.

Teilnahme eines Mitarbeiters aus der Gemeinschaft an einem Deutschkurs an der Benedict School in Köln.

Arbeiten / Wirtschaftliches:

Die Einnahmen in 2012 aus dem Verkauf in der Geestemünderstraße und des Lädchens in Nippes beliefen sich bis Ende August auf ca. 300.000 €, sodass bis zum Ende des Jahres Einnahmen von ca. 450.000 € zu erwarten sind.

Zwei Schulabsolventen begannen ihren Bundesfreiwilligendienst bei Emmaus, nur einer kam allerdings im letzten Sommer zu einem Ende .

Auch dieses Jahr waren wieder Schulklassen im Verkauf in der Geestemünderstraße für einen Vormittag tätig, um einen Einblick in die Arbeit von Emmaus zu bekommen. Auch eine Gruppe von Firmlingen besuchte die Gemeinschaft und nahm an der Suppenküche für den Appellhofplatz teil. Außerdem: Verteilung von Bücherkisten an Schulen im Kölner Norden.

Umbauten auf dem Gelände:

Aufgrund von Bestimmungen der Stadt mussten auf dem Gelände in der Geestemünderstraße einige Rohr- und Kanalsysteme erneuert und repariert werden. Kosten der Sanierung ca. 40.000 €. Im gleichen Atemzug wurden im Kellergeschoss einige Abwasserleitungen still gelegt und einige Räume „entkernt“.

Umbauten im Verkauf:

Neugestaltung und Vergrößerung der Spielzeugabteilung in der Möbelhalle. Hierfür wurden einige Regale zur besseren Ordnung neu angeschafft. Ebenfalls eine Vergrößerung der Verkaufsfläche wurde im Bücherhaus vorgenommen. Ein weiterer Raum für Schreibwaren, „Kölnbücher“ und andere Literatur wurde eröffnet. Aufgrund der steigenden Anzahl von Kunden in der Kleiderabteilung, wurde eine zweite Umkleidekabine eingerichtet.

Aktionen:

Vor allem sehr positive Zusammenarbeit bei der Gedenkfeier zum 100. Geburtstag von Abbé Pierre mit vielen Freunden und den anderen Emmaus-Deutschland-Gruppen in der Franziskaner Kirche. Diesbezüglich gute Pressearbeit mit „Deutschland Radio Kultur“, „DomRadio“ und „Radio-Horeb“.

Am 22. April: alljährliches Suppenküchentreffen in Dortmund. Teilnahme von Emmaus.

Einrichtung einer Lebensmittelausgabe mit „Atlant e.V.“ und der „Kölner Tafel“ in Nippes. Bereitstellung der Räumlichkeiten des Emmaus-Lädchens am Baudriplatz. Versorgung von ca. 35 Familien.

Andere Aktionen:

Stabilisierung der Vereins- und Gemeinschaftsarbeit auf lokaler Ebene.
Teilnahme an Veranstaltungen zum Thema Migration, Integration sowie über den Umgang mit Flüchtlingen und Senioren im Stadtteil.
Familienflohmarkt im Lachemer Weg.
Teilnahme am Sonderverkauf bei der Emmaus-Gruppe in Sonsbeck am 12. Mai und am Sonderverkauf mit internationalen Gruppen in Cambrai am 28. April.
Weihnachts- und Schmuckverkauf am Jahresende.

Emmaus-Deutschland /

Emmaus-Europa:

Die Arbeit der Gruppen untereinander verläuft zufriedenstellend, sodass gemeinsame Seminare, politische Aktionen, Sonderverkäufe und Hilfstransporte verwirklicht werden.

Emmaus in Köln war, ist und bleibt aktiv mit den Partnern in Osteuropa, Indien und Südamerika.

So wurden dieses Jahr acht Hilfstransporte realisiert, in die Ukraine, Polen und Rumänien (ca. 700 Kleiderballen, ca. 200 Kartons Elektroartikel, Möbel. Wert insgesamt nach Emmaus-Verkaufswert: ca. 500.000€).

Teilnahme und Mithilfe eines Transportes nach Iasi/ Rumänien, von der Emmaus-Gemeinschaft in Sonsbeck.

Wünsche der Gemeinschaft

für 2013:

Mehr Fortbildungen und Seminartage bei Emmaus-Deutschland.
Austausch mit anderen Emmaus-Gruppen (Polen/Österreich etc.).
Teilnahme an Workcamps, ein Workcamp in Köln.
Noch mehr Hilfstransporte.
Konkrete Mitarbeit in Lwiw/Ukraine.
Container-Umbau auf dem Gelände in der Geestemünderstraße zu einem „Café“.
Neue Küche in der Flohmarkthalle.

emmaus-koeln@monte-bleibt.de
In 2012 lebten und arbeiteten in der Gemeinschaft durchschnittlich 18-20 Personen.

Darüber hinaus waren ca. 15 Ehrenamtliche stundenweise beschäftigt, zum Teil mit einer Pauschale entlohnt. Das Lädchen“ in Nippes wird zusätzlich von ca. 20 Ehrenamtlichen betrieben.

Langwierige Krankheitsfälle führten auch dieses Jahr wieder zu kleineren organisatorischen Problemen und zur Veränderung von Arbeitsabläufen (Reduzierung von Abholungen und Lieferungen).

Mitte des Jahres beendete Lisa Kühn ihre Ausbildung zur Verkäuferin nach zwei Jahren und verlängerte diese um ein weiteres Jahr, mit dem Ziel, den Abschluss der Kauffrau zu erlangen.

Teilnahme eines Mitarbeiters aus der Gemeinschaft an einem Deutschkurs an der Benedict School in Köln.

Arbeiten / Wirtschaftliches:

Die Einnahmen in 2012 aus dem Verkauf in der Geestemünderstraße und des Lädchens in Nippes beliefen sich auf:

2012 - 437.000,- €

im Vergleich:

2011 - 454.000,- €
2010 - 487.000,- €
2009 - 435.000,- €

Möglicherweise sind langwierige Baumaßnahmen an der Geestemünderstr. einer der Gründe für den Einnahmenrückgang.

Zwei Schulabsolventen begannen ihren Bundesfreiwilligendienst bei Emmaus, nur einer kam allerdings im letzten Sommer zu einem Ende.

Auch dieses Jahr waren wieder Schulklassen im Verkauf in der Geestemünderstraße für einen Vormittag tätig, um einen Einblick in die Arbeit von Emmaus zu bekommen. Auch eine Gruppe von Firmlingen besuchte die Gemeinschaft und nahm an der Suppenküche für den Appellhofplatz teil.

Außerdem: Verteilung von Bücherkisten an Schulen im Kölner Norden.

Umbauten auf dem Gelände:

Aufgrund von Bestimmungen der Stadt mussten auf dem Gelände in der Geestemünderstraße einige Rohr- und Kanalsysteme erneuert und repariert werden. Kosten der Sanierung ca. 40.000€. Im gleichen Atemzug wurden im Kellergeschoss einige Abwasserleitungen still gelegt und einige Räume „entkernt“.

Umbauten im Verkauf:

Neugestaltung und Vergrößerung der Spielzeugabteilung in der Möbelhalle. Hierfür wurden einige Regale zur besseren Ordnung neu angeschafft. Ebenfalls eine Vergrößerung der Verkaufsfläche wurde im Bücherhaus vorgenommen. Ein weiterer Raum für Schreibwaren, „Kölnbücher“ und andere Literatur wurde eröffnet. Aufgrund der steigenden Anzahl von Kunden in der Kleiderabteilung, wurde eine zweite Umkleidekabine eingerichtet.

Aktionen:

Vor allem sehr positive Zusammenarbeit bei der Gedenkfeier zum 100. Geburtstag von Abbé Pierre mit vielen Freunden und den anderen Emmaus-Deutschland-Gruppen in der Franziskaner Kirche. Diesbezüglich gute Pressearbeit mit „DeutschlandRadio Kultur“, „DomRadio“ und „Radio-Horeb“.

Am 22. April: alljährliches Suppenküchentreffen in Dortmund. Teilnahme von Emmaus.

Einrichtung einer Lebensmittelausgabe mit „Atlant e.V.“ und der „Kölner Tafel“ in Nippes. Bereitstellung der Räumlichkeiten des Emmaus-Lädchens am Baudriplatz. Versorgung von ca. 35 Familien.



Andere Aktionen:

Stabilisierung der Vereins- und Gemeinschaftsarbeit auf lokaler Ebene.

Am 1.November die erste Versammlung mit Verein und Ehrenamtlichen zum Thema: Wo wollen wir, dass Emmaus in 5 Jahren steht? Weitere Veranstaltungen sind geplant.

Teilnahme an Veranstaltungen zum Thema Migration, Integration sowie über den Umgang mit Flüchtlingen und Senioren im Stadtteil.
Familienflohmärkte im Lachemer Weg.
Teilnahme am Sonderverkauf bei der Emmaus-Gruppe in Sonsbeck am 12. Mai und am Sonderverkauf mit internationalen Gruppen in Cambrai am 28. April.
Weihnachts- und Schmuckverkauf am Jahresende.

Emmaus-Deutschland / Emmaus-Europa:

Die Arbeit der Gruppen untereinander verläuft zufriedenstellend, sodass gemeinsame Seminare, politische Aktionen, Sonderverkäufe und Hilfstransporte verwirklicht werden.

Emmaus in Köln war, ist und bleibt aktiv mit den Partnern in Osteuropa, Indien und Südamerika.

So wurden dieses Jahr acht Hilfstransporte realisiert, in die Ukraine, Polen und Rumänien (ca. 700 Kleiderballen, ca. 200 Kartons Elektroartikel, Möbel. Wert insgesamt nach Emmaus-Verkaufswert: ca. 500.000€).

Teilnahme und Mithilfe eines Transportes nach Iasi/ Rumänien, von der Emmaus-Gemeinschaft in Sonsbeck.



Wünsche der Gemeinschaft für 2013:

Mehr Fortbildungen und Seminartage bei Emmaus-Deutschland.
Austausch mit anderen Emmaus-Gruppen (Polen/Österreich etc.).
Teilnahme an Workcamps, ein Workcamp in Köln.
Noch mehr Hilfstransporte.
Konkrete Mitarbeit in Lwiw/Ukraine.
Container-Umbau auf dem Gelände in der Geestemünderstraße zu einem „Café“.
Neue Küche in der Flohmarkthalle.

emmaus-koeln@monte-bleibt.de
Gemeinschaft / Personen

Im Laufe des Jahres umfasste die Gemeinschaft ca 25 Personen, im Sommer verabschiedeten sich recht plötzlich 6 Personen, die zum Teil langjährige Mitarbeiter gewesen waren. Zudem kam es durch zwei langwierige Krankheitsfälle zu erheblichen Problemen in den Arbeitsabläufen und Diensten in der Gemeinschaft. (siehe Arbeiten)

Die Ausbildung von Lisa Kühn verlief bisher sehr erfolgreich, Zwischenprüfung bei IHK im Rahmen des Möglichen

Der Ausbildungsvertrag mit Holger Chriske musste leider vorzeitig beendet werden

Zwei Mitarbeiter (Doro Kassner und Rolf Engels) nahmen an Compagnons- Austausch in Glouchester/ GB und Lilienfeld/ Österreich teil.

bis auf eine Verlängerung einer Arbeitsmöglichkeit mit Jobcenter sind alle anderen Arbeitsverträge ausgelaufen und nicht verlängert worden. 10 externe Mitarbeiter arbeiten „ehrenamtlich“ in unserem Sozialen Zweckbetrieb

Ein lange geplanter Besuch der Tochter von Doro Kassner aus Chile

Auslauf Zivildienst Juli 2011 / 2 Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst seit Oktober 2011.

Arbeiten

Ab Sommerund bedingt durch die oben erwähnten Ausfälle/ Weggänge kam es zu erheblichen Arbeitsveränderungen: (Weniger Abholungen und Wohnungsauflösungen, keine Auslieferungen)

statt dessen wie ein Notprogramm nur die notwendigsten Arbeiten (Verkauf, Küche; Obdachlosenarbeit)

Die Einnahmen beliefen sich auf 454.000,- € durch Verkauf und Dienstleistungen, ca 30.000,- € weniger als in 2010. Vor allem die Möbeleinnahmen sanken in Herbst/ Winter.

Sicherheitsstandards: Drei Beauftragte wurden benannt und sollten sich möglichst weiter qualifizieren: Sebus Selle ( Transport) Rolf Engels ( Küche/ Versorgung) Rudi Wilhelm ( Werkstätten)

Laden Nippes: Einnahmen ca 20.000,- €

Arbeit im Verbund Kölner Möbellager: Bedingt durch die Kürzungen und „Reformen“ durch das Jobcenter Köln/ Ministerium für Arbeit hat sich die Zusammenarbeit reduziert in der Abwendung der größten Katastrophen, bedingt durch Personalabbau bei den anderen Trägern. Zweimal im Sommer kam es zu größeren Demonstrationen gegen diese Art von Sozialpolitik.

Der Verbund ist zur Zeit für Emmaus nur interessant im Bereich des professionellen und kostengünstigen Recycling

Die Abwassersituation auf dem Betriebsgelände ist sehr kritisch, etliche Rohrsysteme sind defekt und bedürfen der Reparatur. Fa Rohrsan und Siegfried Ellegiers als Beauftragter des Vorstandes erstellten einen Arbeits- und Finanzplan.

Aktionen

April : Compagnons – Exhange in Köln mit ca 15 Mitarbeitern aus Europa.

Oktober: Regionalkonferenz mit Emmaus Europa in Köln (ca 40 Personen)

November: „Containertreffen“ Emmaus International in Köln (ca 20 Personen)

Alle Veranstaltungen wurden von Seiten der Gemeinschaft mit großem Einsatz und Liebe zum Detail durchgeführt.

Sitzungen KVB zum Thema Aktion Appellhofplatz (Obdachlosenarbeit). Es scheint als sei diese Aktion trotz gegenteiligen Beteuerungen für die KVB ein Ärgernis, selbst zweimalige Treffen konnten an diesem Eindruck nichts ändern.

Hilfstransporte: 9 Transporte mit jeweils 15 t Kleidern/ Möbeln/ Hausrat/ Elektroartikeln für polnische/ ukrainische Gruppen

Sonder- Verkauf bei Lino Club vor deren Zirkusvorstellungen. Lisa Kühn als Auszubildende war verantwortlich für Präsentation, Verkauf und Abrechnung von Kinderflohmarktartikeln

Seminartage Deutschland Mai und November. Diese Sonntage der deutschen Gemeinschaften mit Gedankenaustausch und gemeinsamem Essen sind einer der Höhepunkte des Jahres. Gegenseitige zusätzliche Einladungen zu Sommerfesten, Adventscafé etc fördern den Zusammenhalt der Gruppen sehr.

Überlegungen der Kölner Gemeinschaft für die Zukunft: Ostermontag : Emmaus Tag für die deutschen Gemeinschaften in Köln

Teilnahme wie jedes Jahr bei „Salon“ in Paris, dem Solidaritätsverkauf von Emmaus International. Teilnehmer in 2011: Mitarbeiter von Punto eV/ Emmaus – Möbelhalle GL.

Lesung von Klaus Schmidt „ Kölns kleine Leute“ und Lieder von Rolly Brings in der Möbelhalle

Wichtige Besuche von Pietro Croci Reinhard Ellbracht , Marianne Bernauer Emmaus Langeweg Oktober, Kousalya VCDS Dez , Elena / Peters Public- School in Indien

Probleme/ Perspektiven/ Wünsche:

Hoher Anspruch / wenig Erreichtes:

Dies ist zumindest die Befindlichkeit des ein oder anderen von Emmaus. Die Gewissheit, dass der Erhalt, die Weiterentwicklung von Gemeinschaft mit den sozialpolitischen Forderungen von Emmaus immer an Grenzen stößt, ist vielleicht gerade in 2011 deutlich geworden.

Professionelleres Arbeiten / gut durchdachte Arbeitsabläufe / Transparenz und Kommunikations-kompetenz sind und bleiben ein Ziel von Emmaus als Sozialer Zweckbetrieb ohne zu viel Pathos, aber unerlässlich bleibt auch: die bedingungslose Annahme von schwachen und an diversen Krankheiten Leidende in Betrieb und Gemeinschaft.

Menschlichkeit im Emmaus- Leben und -Arbeiten muss oberstes Ziel bleiben in einer Gesellschaft, die „Nutzlose“ immer schneller und aggressiver „ freisetzt“ und mit „Sozialtransfers“ abspeist.

emmaus-koeln@monte-bleibt.de
Personen:

Mit einigen neuen Leuten, die 2010 zu Emmaus kamen, erhielt die Ausrichtung von Emmaus durchaus eine andere Ausrichtung zu mehr Professionalität.

Zuständigkeiten/ Verantwortlichkeiten wurden im Bereich der Arbeit besser strukturiert, die Wunschliste der Gemeinschafter für das Jahr 2010 wurde regelmäßig überprüft und versucht zu realisieren ( siehe Aktionen)

In der Gemeinschaft lebten durchschnittlich 25 Personen , im Betrieb waren 16 Gemeinschafter, 3 Hauptverantwortliche, dazu zwei Auszubildende und 10 externe Mitarbeiter über die ARGE Köln.

Wirtschaftliches:

Die Einnahmen aus Verkauf und Dienstleistungen ( Wohnungsauflösungen/ Transporte) haben einen erheblichen Zuwachs gegenüber 2009 erfahren:

2009>>> 435.000,- € / 2010>>> 486.000,- € = ca 11% ( Darin sind auch die Einnahmen des Ladens am Baudriplatz Nippes = 21.300,-- €)

Erstmalig sind die Einnahmen in den Kleidern höher als die in den Möbeln.

Rücklagen:

Nach Beschluss besuchten 2 Vorstände den Leiter der Wohnungsversorgungsbetriebe der Stadt Köln, um die Möglichkeiten/ Modalitäten im Wohnprojekt am Lachemer Weg / Guffantihaus zu besprechen,

Parallel dazu beauftragte der Vorstand Günter Bornefeld, Rücklagen/ Bausparmodelle zu prüfen mit dem Ziel ggf in 15 Jahren ein Wohnhaus für die Gemeinschaft zu kaufen, wenn ein weiterer Verbleib im Guffantihaus nicht möglich ist.

Seit Jan. 2011 sind jeweils 3X 15.000,- € in Bausparverträge eingestellt worden, die mit monatlich jeweils 500,-- € auf 12 Jahre angespart werden.

Ziel ist, möglichst ein Drittel einer Kaufsumme für ein Wohnhaus in den Rücklagen zu haben.

Erwähnte Summe von 45.000,- € sind aus dem Erbe von Dieter Schwering , die restlichen 65.000,- € sind noch per Festgeld festzulegen für eventuelle Großinvest-itionen hinsichtlich Abwasserkanäle Geestemünderstr.

Aktionen:

Möbelhalle Bergisch Gladbach:

Die Kooperation mit der ehemaligen Skarrabäus- Möbelhalle, die nunmehr von Punto eV betrieben wird, sah im Wesentlichen vor, Transportfahrzeuge auszuleihen und einige Male einen Emmaus – Fahrer.

Weitergehende Kooperationsformen können und müssen weiterentwickelt werden.

Container:

7 Container für Emmaus Rzeszow, Lublin , Nowy Sacz ( Polen , jeweils 2 Container), jeweils ein Transport für Oselya / Lwiw/ Ukraine und Emmaus Chile.

Kosten der Transporte : ca 15.000,- € / Wert der verschickten Ware: ca 580.000,- €

Austausch mit anderen Emmaus Gemeinschaften:

Nowy Sacz und Krakau: Christophe Ströhl, Jerome Sandel, Patrick Jouan

England: Ingo Haunert, Jacek Boczek, Pawel Majcherski Workcamp Italien: Sebus Selle

Ukraine: Georg Kreusch Lublin: Rudi Wilhelm

Tour Berlin:

Wie jedes Mal ein großer Moment und ein Abenteuer mit den Mitarbeitern der Gemeinschaft und dem Ladenteam Baudriplatz.

Neben vielen eigenen Freizeitmöglichkeiten Besuch des Berliner Büchertischs, einem partner der Emmaus Gemeinschaft.

Erster europäischer Compagnons-Austausch in Köln:

Die Gemeinschaft bot Gelegenheit, vier Tage 23 Compagnons aus 6 Ländern zu einem ersten Treffen dieser Art. Unterbringung, Beköstigung, Freizeitgestaltung , gemeinsame Aktionen wurden von Emmaus Köln finanziert ( ca. 3.300,- €)

Das nächste Seminar dieser Art ist für April 2011 vorgesehen.

Die Idee könnte sein, dass Emmaus in Köln ein Ort dieser besonderen Form der Begegnung werden könnte.

Seminare:

Zwei Compagnons Seminare in Krefeld zu den Themen : Aufnahme und Integration in die Gemeinschaften, Leben und Arbeiten als alter Mensch bei Emmaus

Abendveranstaltungen zu den Themen : Straßenkinder in Brasilien, neue Formen der Sklaverei in Afrika.

Regelmäßige Teilnahme von Johannes und Willi Does an internationalen Treffen

des „Collectif Polen / Ukraine“ von Emmaus Europa

Enge und freundschaftliche Kooperation mit den deutschen Emmaus Gruppen in Krefeld und Sonsbeck ( Seminartage, Deutschlandtreffen, gemeinsamer Transport nach Iasi / Rumänien)

Spenden:

Ende 2010 erhielt Emmaus einen größeren Geldspendenregen für die Obdachlosenarbeit in Köln:

6.000,-€ fa TNT Innight/ 15.000,-€ Fa Otten/ 2.600,- € Kölner Pensionskasse

Von diesem Segen wurden bereits neue Thermokübel und Tische angeschafft, des weiteren gaben wir 5.000,- € an Emmaus OSELYA / Lwiw weiter für deren Obdachlosenarbeit.

Geplant ist zudem der Kauf eines neuen Elektroherdes mit Backofen.

Ausblick in Stichworten:

Verbesserung der Motivation, Kommunikation und Eigenverantwortlichkeit der Emmaus Mitarbeiter.

Die Rolle der externen Mitarbeiter / Auslaufen der Verträge der ARGE / weitere Beschäftigungsmöglichkeiten

Rolle der Ehrenamtlichen in Bezug auf die Möglichkeiten und die „ Philosophie“ einer Emmaus Gemeinschaft

Weitere Investitionen gerade in Bezug auf die Abwasserproblematik an der Geestemünderstr.

Weiterentwicklung des Konzeptes von 1997 , eventuell mit dem Schwerpunkt einer genossenschaftlichen Ausrichtung unter den Gesichtspunkten einer Solidarischen Ökonomie mit dem „Emmaus- Gesicht“

Den politischen Ungehorsam üben in Zeiten der Sozialkürzungen, Unterbezahlungen, sklavenähnlichen Arbeitsgelegenheiten.

Willi Does/ Vorsitzender im Jan 2011.

emmaus-koeln@monte-bleibt.de
Personen:

In 2009 lebten und arbeiteten in der Gemeinschaft ca 15 Personen, gerade zum Ende des Jahres kam es bedingt durch langwierige Krankheiten einiger Mitarbeiter zu einigen organisatorischen Problemen. Die Neuaufnahmen in diesem Jahr waren allesamt nicht erfolgreich, über kurz oder lang haben diese Leute unsere Gruppe verlassen oder verlassen müssen.

Überraschend waren zudem die Weggänge von Personen, die zum Teil langzeitig in der Gemeinschaft waren: Horst Schrickel, Dirk Krenz, Josef Hecker (externer Mitarbeiter)

Praktikanten in 2009: Jessica Achtermann, Lisa / Treberhilfe

Kaum Interessierte an Zivildienst

Ab Juli 2009 begannen 2 Personen aus der Gemeinschaft ihre Ausbildung zum Verkäufer: Sebus Selle, Holger Chriske . Sebus beendete dieses Verhältnis Mitte November 2009.

Laut Ausgaben- Darstellung 2009 betrugen die Personalkosten ca. 22.000 €/ mtl.

( Kost / Logis/ Sozialversicherung/ Taschengelder/ Gehälter/ Ferien) Bei 20- 22 Mitarbeitern „ kostet“ eine Person 1.000,- bis 1.100,- € / mtl.

Arbeiten/ Wirtschaftliches:

Die Einnahmen in 2009 konnten wider Erwarten noch mehr gesteigert werden :

Einnahmen aus Verkauf/ Geestemünderstr. / Laden-Nippes: 435.000,- €

Mit allen Erstattungen/ Spenden wurden ca. 580.000,-€ bewegt

Einnahmen Kleider stetig steigend, daraus die Konsequenz: mehr Verkaufsfläche

Auch steigende Einnahmen in Elektro und Hausratabteilung

Laden Nippes:

Einnahmen 21.000,- € , d.h. eine vergleichbar ähnliche Steigerung wie an der Geestemünderstr.

Trotz weniger arbeitsfähiger Personen konnten in der Regel beide Abholfahrzeuge regelmäßig Termine fahren ( pro Tag ca. 8 / ca 50 wchtl/ ca 2300 p.a./ ca 1000 t Material)

Arbeitssicherheit:

Ein wichtiges Thema in 2009. Mehrmalige Treffen mit Herrn Broich und Fa . Meditec zur Erstellung einer Gefahrenanalyse in den Bereichen Fahrzeuge, Werkstätten und Küche. Langjährige Mitarbeiter wurden über Berufsgenossenschaft weitergebildet, eine dezentralere Verantwortungsstruktur geschaffen.

Herstellen eines „Handbuchs zur Arbeitssicherheit“

Ersthelferkurse für 4 Emmaus Mitarbeiter

Nach einem Einbruch ins Bürohaus/ Geestemünderstr. Erhebliche Anstrengungen , die Schäden an Wänden und Türen wieder zu beheben

Umzug von 5 Mitarbeitern von Bungalow ins Hauptwohnhaus der Gemeinschaft , um Lisa Does mit ihrem Anhang die behindertengerechte Wohnung zu überlassen. ( Feb. 2009)

Aktionen:

Vor allem sehr positive Zusammenarbeit bei den Aktionen zum 50. jährigen Jubiläum von Emmaus in Köln.

März/ April 2009: Festakt , politische Veranstaltung , Ausstellung im Domforum

September 2009: Zeltaktionen auf dem Betriebsgelände Geestemünderstr.

( Politische Veranstaltung vor Bundestagswahl, Kindertag, Konzerte, Sonderverkauf)

Gute Pressearbeit: Funkhaus Europa, DomRadio, Aktuelle Stunde, KiKa- Kinderkanal,

Hart aber Fair ( ARD) , Kölner Zeitungen

Die eigene „Festschrift“ von Emmaus wurde durchweg positiv bewertet.

( Auflage 3.000 Stck/ Kosten Ca. 10.000,- €)

Andere Aktionen:

  1. Jan. Todestag Abbé Pierre: Aktion gegen Obdachlosigkeit in Düsseldorf

Feb.: Theaterbesuch in Nippes mit Ehrenamtlichen und Gemeinschaft

März: Seminartag Emmaus Deutschland / Niederlande in Krefeld

April: Büchermarkt in Sonsbeck

Mai: Steve Jacobs ( Catholic Worker- Bewegung) singt im Möbellager

Suppenküchentreffen zweimal jährlich/ im April in Köln

Salon Paris/ Sonderverkauf in Turin mit Kölner/ deutscher Beteiligung

Mieterfest Lachemer Weg

Weihnachtsverkäufe in Niehl, im SBK- Lachemer Weg, bei Emmaus

Emmaus Deutschland/ Emmaus Europa:

Hervorzuheben , dass immer mehr und konkreter die Zusammenarbeit zwischen den deutschen Gruppen funktioniert: gemeinsame Seminare, politische Aktionen, Sonderverkäufe, Hilfstransporte.

Emmaus in Köln war, ist und bleibt aktiv mit den Partnern in Osteuropa, Indien und Südamerika.

7 Hilfslieferungen nach Polen; Rumänien, Ukraine

( ca 700 Kleiderballen, ca. 1500 Kartons Hausrat, ca 200 Kartons Elektroartikel, Möbel

Wert insgesamt nach Emmaus – Verkaufswert: ca. 500.000,-- €)

Besuch von Johannes und Willi Does in Lwiw/ Ukraine und Nowy Sacz/ Polen.

Summe der Geldtransfers/ Kosten Hilfslieferungen: ca. 38.000,- €

Regionalversammlung von Emmaus Europa. Teilnahme von Pascale und Willi Does

( ab Oktober 2009 nicht mehr im internationalen Vorstand)

Ausblick/ Perspektiven:

Wo soll Emmaus in 10- 15 Jahren sein? Wie sind die Optionen , wenn der Nutzungs-vertrag Guffantihaus 2025 ausläuft.

Suche nach Mitarbeitern/ Verantwortlichen ( Johannes Does hat signalsiert, dass er zumindest für weitere 5 Jahre zur Verfügung steht).

Wünsche der Gemeinschaft für 2010:

Mehr Fortbildung und Seminartage bei Emmaus Deutschland,

Austausch mit anderen Emmaus – Gruppen ( Polen/ Österreich)

Teilnahme an Workcamps, ein Workcamp in Köln,

noch mehr Hilfstransporte,

konkrete Mitarbeit in Lwiw/ Ukraine.

Willi Does/ Jan. 2010