Silent FloodIm Westen der Ukraine am Fluss Dnister hat sich eine religiöse Gemeinschaft einen abgeschiedenen friedlichen Lebensraum geschaffen, in dem sie sich selbst versorgt und auf die meisten Annehmlichkeiten der Moderne verzichtet. Die pazifistische Haltung der „Mützenträger“ wird jedoch durch Russlands Krieg gegen die Ukraine vor eine Herausforderung gestellt; sie bleiben ihren Überzeugungen treu, backen aber Brot für die Soldaten. Der stille Dokumentarfilm fängt die Gemeinschaft über Landschaftstableaus ein, während die Mitglieder überwiegend im Off über ihr Leben, den Glauben, den Fluss und den Krieg reden. So verharrt er in einer Außenperspektive, die Sehnsucht nach einer friedlichen Welt verrät, den strikten Pazifismus aber auch hinterfragt.